Angst vor Übergriff beim Joggen

ksalomeee/ Februar 16, 2017/ Laufmomente/ 0Kommentare

Die Funktion der Angst beim Joggen

 

Jede Frau kennt das: Die Angst vor einem Übergriff beim Laufen. Auch Männer laufen in bestimmten Situationen mit einer gewissen Angst. Jedoch zeigt die Statistik, dass es sich bei der Angst vor einem Übergriff beim Joggen um ein subjektives Gefühl im Kopf handelt. Es kommt laut Kriminalstatistik äußerst selten vor, dass auf eine Frau oder einen Mann ein Übergriff beim Joggen passiert. Häufiger sind Vorfälle im privaten Umfeld oder andere Delikte. Natürlich muss jeder sich der Gefahren bewusst sein und im Kopf durchgehen, was passieren könnte. Die Angst aktiviert laut der Psychologie auch entsprechende Areale im Gehirn, die den Menschen vor Gefahren schützen. Sie ist also grundsätzlich nützlich. Jedoch sollte der Spaß am Laufen dadurch nicht verloren gehen. Denn umso mehr Spaß das Laufen macht, umso höher ist der positive Effekt, gesundheitlich und hinsichtlich der Leistung.

Daher gebe ich hier ein paar Tipps, um das Sicherheitsgefühl beim Joggen zu erhöhen.

1. Hab alle Sinne offen für deine Umgebung.

Hast du Angst vor einem Übergriff beim Joggen? Lass die Musik aus, wenn du dich unsicher fühlst. Falls du dich eigentlich sicher fühlst und nicht auf Musik verzichten möchtest, nutze kabellose Kopfhörer. Damit umgehst du die Möglichkeit, dass dein Angreifer das Kabel gegen dich einsetzt. Sehr gute Modelle von Bluetooth Kopfhörern findest du auf Amazon.de.

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2. Wichtig bei der Angst vor einem Übergriff beim Joggen: Arbeite an deiner Körpersprache.

Die Körpersprache unterstützt deine Wirkung auf andere Personen. Strahlst du Stärke oder Unsicherheit aus? Sicherheit und Stärke sind die besseren Begleiter bei deinen Joggingrunden. Bei Unsicherheit und Angst vor einem Übergriff beim Joggen unterstütz ein Selbstverteidigungskurs durch ausgebildete Trainer. In jeder Stadt gibt es entsprechende Angebote. Welche Selbstverteidigungskurse in deiner Stadt angeboten werden, erfährst du bei allen polizeilichen Beratungsstellen und bei Frauenberatungsstellen. Wer diese lokalen Kurse nicht nutzen kann, dem empfehle ich den praxisorientierten Online-Kurs: 360°-Selbstschutz-Masterplan 2.0 von Tom Disse, Alexander Thieme und Marvin Flenche.

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Für erste theoretische Informationen zum Schutz vor einem Übergriff beim Joggen gibt es diese hilfreiche App: Selbstverteidigung Frauen von appsko

3. Neben der Körpersprache ist auch das Bauchgefühl wichtig.

Dabei gilt: Bauchgefühl kommt vor Leistung. Also lieber mal langsamer und weniger laufen, als sich in Gefahr zu begeben. Wenn dir auffällige Personen entgegenkommen, wechsle die Straßenseite. Laufe lieber auf der gegenüberliegenden Straßenseite, als direkt an einem dunklen Park entlang. 

4. Nutze einen GPS-Tracker mit Notfallfunktion.

Neben der schon fast normalen Fitnessuhr gibt es auch GPS-Tracker. Diese sind zum Teil auch mit Notruffunktion ausgestattet. Damit kannst du bei einem Übergriff beim Joggen einen Notruf absetzten. Wichtig ist bei diesen Uhren, dass die Daten in einem Rechenzentrum in Deutschland gespeichert werden, da die sensiblen Informationen dann nach deutschem Standard (Sicherheits-/Datenschutz) behandelt werden. Wer möchte schon, dass seine Daten in falsche Hände im Ausland geraten. Passende GPS-Uhren findest du auf Amazon.de.

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Wer nicht gleich eine GPS-Uhr kaufen möchte, kann auch auf die kostenfreie App Glympse zurückgreifen und seine GPS-Daten nur mit ausgewählten Personen teilen.

In dem Zusammenhang rate ich davon ab, die eigenen Fitnessdaten live in den sozialen Netzwerken zu teilen. 

5. Variiere immer wieder die Strecke und die Zeit.

So bringt das Lauftraining auch Abwechslung und mehr Spaß. Vor allem für Laufanfänger ist diese Variation immer eine gute Motivation, die Leistung zu steigern, z.B. mehr Kilometer zu laufen und die Schnelligkeit zu erhöhen. Aber informiere eine Person aus deinem Umfeld, welche Strecke und ungefähre Zeit du planst zu laufen. So ist auch sichergestellt, dass du schnell gefunden wirst, wenn du dich verletzt. Zum Thema „Verletzungen vorbeugen“ findest du hier mehr Informationen.

6. Lauf mit jemanden zusammen.

Ob Lauftreff oder mit der besten Freundin oder dem besten Freund spielt dafür keine Rolle. Wer sich nicht gerne terminlich binden möchte oder niemand zum gemeinsamen Laufen hat, kann beim Laufen auch in der Nähe anderer Jogger laufen. Vielleicht solltest du deinen Schattenlauf ankündigen. Ansonsten findest du Lauftreffs im Internet. In großen Städten haben die Lauftreffs auch Gruppen in Facebook. 

7. Vermeide unbeleuchtete und abgelegene Wege.

Gerade wenn die Angst vor einem Übergriff beim Joggen im Dunkeln auftritt, sollten unbeleuchtete und abgelegene Wege vermieden werden. Auch hier gilt, sich vorher die Streckengegebenheiten genau anzuschauen, um Überraschungen zu vermeiden. Mehr Infos dazu findest du auch in diesem Artikel: Sichtbarkeit beim Joggen im Dunkeln 

8. Probiere die Safe Pants aus.

Eine neue Entwicklung, um Frauen mehr Sicherheit vor einem Übergriff beim Joggen zu geben, ist die Safe Pants. Diese wurde von Sandra Seilz entwickelt, da sie selbst einmal schlechte Erfahrungen beim Joggen gemacht hatte. Es handelt sich dabei um eine Hose, die gegen herunterziehen, zerschneiden und zerreißen gesichert ist. Spezielle High-Tech-Materialien ermöglichen diesen Schutz. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit ein Signal mit 130 Dezibel auszulösen. 

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9. Schreck deinen Angreifer mit einem Mini-Alarmgerät ab.

Dieses Mini-Alarmgerät gibt es als praktischen Schlüsselanhänger. Er ist vor allem hilfreich, wenn du eine Hemmschwelle hast, laut zu schreien. Den Schlüsselanhänger kannst du überall und jederzeit dabeihaben. So kannst du in brenzligen Situationen auf dich aufmerksam machen. Eine Auswahl an Modellen gibt es auf Amazon.de.

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10. Laut Schreien ist die schnellste Art, Angreifer abzuschrecken.

Auch wenn es auf einsamen Wegen nicht hilft, andere Personen auf seine Notsituation aufmerksam zu machen, so kann es doch einen Überraschungseffekt auslösen, den jeder Läufer ausnutzen kann. Stell deine Fitness unter Beweis und flüchte. Sind eventuell Personen in der Nähe, die helfen könnten, ist es ratsam laut „Feuer“ zu schreien, da dies außenstehende Personen eher alarmiert als das Wort „Hilfe“.

11. Nimm dein Handy mit.

Wenn du laufen gehst, nimm immer dein Handy mit. So kannst du bei Unsicherheit entweder einen Freund anrufen oder im Notfall die 110. 

12. Nutze die Wayguard APP von AXA.

AXA hat in enger Zusammenarbeit mit der Polizei Köln eine App entwickelt. Mit der App Wayguard kann sich jeder in einer "mulmigen" Situation von einer professionellen Leitstelle und zusätzlich von einem Freund/ einer Freundin „begleiten” lassen, indem die aktuelle Position in Echtzeit übermittelt wird und gleichzeitig gechattet oder telefoniert werden kann.

Herunterladen könnt ihr die App im App Store und auf Google Play.

13. Ganz wichtig:

Egal welches Hilfsmittel du verwendest, setzt dich damit vorher richtig auseinander. Probiere die Funktionen und die Anwendung aus. So bist du im Notfall sicher im Umgang damit. Denn der Notfall ist eine Stresssituation, in der jeder Mensch fast automatisch handelt.

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